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Anmeldung für Kurse und Workshops

Volg NATURENA Fricktal

Kakteen - Haltung und Pflege.
Sie erfahren das Wichtigste über Pflege, Giessen, Vermehren, Umtopfen sowie überwintern von Kakteen und gestalten mit mehreren Kakteen ein Arrangement zum Mitnehmen.

Preis: CHF 125.- pro Person

Kurs 1: Samstag, 15. September 2012, 09.00 - 16.30 Uhr
Kurs 2: Montag, 17. September 2012, 09.00 - 16.30 Uhr

Vorreservation: www.naturena.ch

Auf Facebook bin ich unter folgendem Link erreichbar:

http://facebook.com/?rolf.ritter1
Da gibt es unzählige Fotos, nicht nur von Kakteen und Sukulenten zu bestaunen.

Zwei "Mexikaner" in der Wüste von Mexico.

Baja California April 2011.

Zurück aus Mexico

Unsere Abenteuerreise in Mexico (Baja California) ist beendet. Wir haben unzählige, schöne Begegnungen mit den liebenswürdigen Mexikanern, (es waren selbstverständlich auch Mexikanerinnen dabei) erlebt. Ausnahme war ein korrupter Polizist, der uns 1'000 mexikanische Pesos abnahm.

Mexiko, das Land der Blumenfülle, der prächtigen Farben, der üppigen Natur, der prunkvollen Kirchen und des überschwenglichen Kunsthandwerkes. Das Land der überlieferten Maya-Rituale, aztekische Tänze und christlichen Brauchtums warten auf mit Vulkanen, extremen Wüsten und tropischen Urwäldern, malerischen Kolonialstädtchen und karibischen Badestränden. So steht es in einem Buch, das wir im Hotel el angel azul in La Paz, gelesen haben.

Faszinierend an der Halbinsel Baja California sind die Kontraste zwischen Wüste, riesiegen Kakteenwäldern und üppigen Palmenoasen - wie in Mulegé am Arroyo. Der gleichnamige Fluss mündet bei der Stadt Mulegé in den Golf of California. Die Stadt wurde 1705 von Jesuiten als Mission Santa Rosalia de Mulegé gegründet und hat sich trotz des wachsenden Tourismus seinen mexikanischen Charme bewahrt. Vor allem Naturliebhaber, wie wir es sind, zieht es hierher. Bei Wanderungen durch die Schluchten entlang der Flüsse, lassen sich zahlreiche exotische Vögel beobachten - davon abgesehen, dass wir hier eine einzigartige Atmosphäre und ein grandioses Panorama geniessen konnten.

Von unseren ca. 8'000 Fotos zeigen wir Ihnen einige auf unserer Website.

Geniessen Sie es, wie wir das auf unseren Reisen genossen haben.

Baja California
Niederkalifornien ist seit 1952 der nördlichste der 31 Bundesstaaten Mexikos. Es bildet den Nordteil der gleichnamigen Halbinsel Niederkalifornien. Im Norden grenzt es an den US-Bundesstaat Kalifornien, im Nordosten an den mexikanischen Bundesstaat Sonora und im Süden an den mexikanischen Bundesstaat Baja California Sur.

Baja California bedeckt eine Fläche von 69.921 km2; und hat eine geschätzte Einwohnerzahl von 2,6 Millionen (Volkszählung 2000: 2.487.367, 35,6 Einw./km⊃2;), wovon die meisten allerdings in der Hauptstadt Mexicali sowie in der noch größeren und bekannteren Stadt Tijuana, beide direkt an der Grenze zu den USA gelegen, leben. Von Nord nach Süd wird der Bundesstaat von einer Gebirgskette durchzogen, der Sierra San Pedro Mártir, die mit dem Picacho del Diablo (3.096 m) den höchsten Gipfel von Baja California stellt. Durch seine westliche Lage und die wirtschaftliche Nähe zu den USA, ist dieser Bundesstaat der Einzige in ganz Mexiko, welcher die Pacific Time Zone UTC-8 unterhält.

In Baja California wurde 1996 ein 100.000 m2; großes Gebiet zum bis dahin größten Filmstudio der amerikanischen Westküste umgebaut. Gedreht wurden damals große Teile von James Camerons Film „Titanic“.

 

Grün - Weiss - Rot
Diese 3 Farben der mexikanischen Flagge symbolisieren Hoffnung , Frieden, und Tapferkeit. Das auffällige Bild in der Mitte reicht in den indianischen Mythos zurück: Dort sollten sich die Azteken niederlassen, wo sie einen Stein (tetl) mit dem Nopalkaktus (nochtli) fänden, auf dem ein Adler sitze, der eine Schlange fresse. So entstand im Jahr 1325 Tenochtitlan, (heute Mexiko-Stadt) die prächtige Hauptstadt der Azteken.

Nachfolgend einige Fotos aus Mexiko (Baja California) die uns unsere Facebook-Freunde zur Verfügung gestellt haben oder die wir aus den Reiseberichten der "Tramper" gefunden haben.

Normalerweise sollte man in fremden Ländern zwei Dinge nicht tun: Motorradfahren und Drogen nehmen.

Wir werden weder Drogen nehmen noch Motorräder fahren, sondern mit dem Jeep ganz seriös nach Kakteen suchen um diese zu fotographieren.

Geschichten von den verdrogtesten Orten der Welt.

Ein Kurz-Trip durch die Wüste - Real de Catorce, Mexiko Diese wiedererwachende Geisterstadt strahlt Magie aus. Hoch oben an den Rändern der Sierra Madre Oriental steht sie, und bis ins frühe vorige Jahrhundert war eine wohlhabende Silberbergwerksstadt mit 40.000 Einwohnern. In letzter Zeit hat Real angefangen, eine schickere Einwohnerklientel anzuziehen: wohlhabende Mexikaner und Gringos, die einen ungewöhnlichen Zufluchtsort suchen. (…)

Visionen der Huicholes:
(...) Dieser Halluzinationen verursachende Kaktus hat große kulturelle und spirituelle Bedeutung. Die willkürliche Verwendung durch Ausländer wird als anstößig, ja sogar als Sakrileg, angesehen. Es gibt auch die Sorge, dass zu viele Peyote-Köpfe für Zwecke der Touristen verwendet werden können. Dann hätten die Huicholes große Probleme, genug für ihre zeremoniellen Bedürfnisse zu finden.
Lonely Planet – Mexiko, Deutsche Ausgabe

Peyote-Kaktus
Schon im Gewirr des viel zu engen Busses, eingepfercht zwischen alten mexikanischen Mamás, Hühnern an Stangen und Säcken von Kaktusfrüchten, spürten wir jenes leichte Kribbeln. Knapp 30 km westlich von Matehuala schnaufte das gelbe Ungetüm durch einen Straßentunnel, wälzte sich schwerfällig an alten Minenschächten vorbei, hinauf in die 2800 m hoch gelegene Geisterstadt Real de Catorce. Um uns herum lagen Träume aus Silber begraben, die einstmals 40.000 Menschen bewogen hatten, hierher zu kommen. Jetzt lebten gerade noch 1000 Leute hier und träumten weiter. Die Mexikaner vom richtigen Claim und Wohlstand, die Indianer von ihrem Gott Peyote und all die Gringos und Touristen von Abenteuer und dem perfekten Trip. Wir genossen den Sonnenuntergang, schauten hinunter ins beeindruckende Farbenspiel der Sierra Madre und waren geistig schon auf dem Weg in die Wüste.

Der Ort war magisch. Kein Wunder, dass die Huichol sagen, ihr Gott lebe hier. Unten, in den Weiten der Sierra, in einem Kaktus. Früh morgens brachen wir auf, liefen den Berg hinunter, vorbei an wortkargen Mestizen in einer verräucherten Mezcal-Bar und dem „Comandante“ in zerschlissener Uniform, der lautstark den Schienenverkehr regelte, welcher vor 40 Jahren eingestellt wurde. Wir fragten uns: „Haben wir genügend Wasser? Werden wir sie finden? Was heißt eigentlich Inzest auf Spanisch?“
Wir liehen uns zwei Esel bei der „Bruja“, einer Kräuterhexe am Rande der Wüste, befestigten Wasserkanister und ritten los. Immer gerade aus, einem staubigen Pfad folgend, den ganzen Tag. Wir übernachteten, ritten weiter, waren aufgeregt und nervös, ohne Grund. Es tat sich nichts. Wir waren keine Botaniker, aber alle Kakteen, die wir sahen, hatten Stachel, es waren die falschen. Es begann zu dämmern. Uns, dass wir keine Ahnung hatten, der Sonne, dass es ihr für heute reiche. Der Wind frischte auf und wir hörten Schritte. Zum ersten Mal seit fast zwei Tagen. Der Huichol sah uns, kam gemächlich auf uns zu, kniff die Augen zusammen und reichte uns die Hand. Beide bekamen wir je zwei frisch geschnittene Peyote. „Buen Viaje!“ brummte er und schlich davon.

Wir waren glücklich. Es wurde dunkel und auf einmal war Peyote überall. Er leuchtete. Wir schnitten die Buttons voller Respekt. Für 5 cm an Höhe und 15 cm Durchmesser braucht er 30 Jahre.
Wir machten Feuer, Wind und Kojoten heulten um die Wette. Wir hatten keine Angst. Vor nichts. Wir waren noch glücklicher. Alles war auf einmal so klar. Die Wüste lebte. Wir kommunizierten mit Wind und Natur. Bis zur Morgendämmerung war ich dann ein Stein. Die Sonne erwachte und mit ihr unsere Energie. Wir verstanden nun, warum die Indianer zu Fuß unterwegs waren. Esel waren einfach langsam. Wir zerrten sie hinter uns her, bewältigten den gesamten Rückmarsch in nur einem Tag. Wir redeten nicht, es gab nichts mehr zu sagen. Die Sprache war einfach langsam.
Die Bruja nahm grinsend ihre Esel zurück und die waren dankbar. Wir auch, für die schöne Zeit.
Tags darauf bestiegen wir das gelbe Ungetüm, es schnaubte und quietschte uns durch den Tunnel Richtung San Luis Potosí. Zufrieden und geschafft döste ich vor mich hin. Ich schreckte unvermittelt auf, rieb mir die Augen. Was ich gerade geträumt hatte, dass glaubt mir kein Mensch. Echt.

flo-schoemer Text: philipp-mattheis

Zwei Reiseberichte mit einigen Fotos- Klicken Sie baja-california_berichte_fotos.doc [12'366 KB] reisebericht-mit-fotos_baja-california.doc [157 KB] um die Berichte anzusehen.

Leidenschaft Kakteen

Der Marathon weckte die Leidenschaft für Kakteen

Urs Weisskopf hat mit Rolf Ritter gesprochen und das Gesagte in einem Bericht zusammengefasst.

Im regio.ch ist der folgende Bericht erschienen. Klicken Sie hier [2'474 KB] um den Bericht anzusehen.

 

ritter-kakteen als neuer Sponsor

Neu sind wir auch auf adidas Trainings-T-Shirts Sponsor. Zudem unterstützen wir die erfolgreiche Fussballmannschaft RITTER-GWITTER jedes Jahr am Turnier.

Die Königin

Königin der Nacht
Immer wieder eine faszinierende Angelegenheit, wenn die Königin zum Apero lädt. Das Tösstal ist eben in jeder Beziehung etwas ganz spezielles, warum sollte sonst die Königin immer wieder ins Züri-Oberland zurückkehren?