Mai

Kakteen:
Die Pflanzen befinden sich in vollem Wachstum. Sie erhalten reichlich Wärme, Licht, Wasser und Nährstoffe. Auf Schattierung kann - sofern die Pflanzen allmählich an die Frühlingssonne gewöhnt wurden - weitgehend verzichtet werden. Ausnahmen: epiphytische Kakteen. In Gewächshäusern und Frühbeeten ist zwecks Vermeidung schädlicher Stauhitze für ausreichende Lüftung zu sorgen. Andere Sukkulenten: Die meisten Vertreter dieser Gewächse befinden sich ebenfalls in der Hauptwachstumsperiode und sind daher wie die Kakteen zu behandeln. Einige bevorzugen stets leichten Schutz vor direkter Sonnenbestrahlung, z.B. Aloe, Gasteria, Haworthia, Conophytum. Allgemeine Massnahmen: günstige Jahreszeit zum Aussäen, Stecklinge schneiden, Pfropfen und Umpflanzen. Exemplare, die Knospenansatz zeigen oder blühen, sollte man erst nach dem Abblühen umpflanzen. Ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) können zahlreiche Kakteen und andere Sukkulenten bedenkenlos in die Sommerfrische, d.h. ins Freie gebracht werden. Für diese Arbeit wählt man möglichst einen trüben Tag. Schädlingsbekämpfung kann nunmehr bis zum Ende der Vegetationsperiode auf zuverlässige Weise mit systemisch wirkenden Preparaten im Giessverfahren vorgenommen werden.